Ablagerungen entstehen in Lüftungs- und Haustechnikanlagen durch im Luftstrom mitgeführte Partikel, Aerosole und Mikroorganismen.
Typisch sind:
- Staub: trockene Partikel aus Umgebungsluft, Bau- und Nutzungsstaub. Sie setzen sich in Filtern, Kanälen, Lüftungsgittern, Ventilatoren und auf Wärmetauschern ab und erhöhen den Druckverlust sowie den Energiebedarf.
- Fett: vor allem in Küchenabluft. Fett- und Öl-Aerosole kondensieren auf Kanalwänden, in Hauben, Filtern und Ventilatoren. Das steigert Brandlast und Geruchsentwicklung und begünstigt Schädlinge.
- Biofilm: feuchte Bereiche (z. B. Befeuchter, Kondensatwannen, schlecht gedämmte Abschnitte) fördern mikrobielle Besiedelung. Der schleimige Film bindet Staub, kann Gerüche verursachen und die Hygiene der Zuluft beeinträchtigen.
Warum regelmässige Reinigung wichtig ist:
- Hygiene und Gesundheit: Reduktion von Keimen, Allergenen, Gerüchen.
- Brandschutz: Minimierung fettbedingter Brandlast in Küchenabluft.
- Effizienz: Geringerer Druckverlust, weniger Stromverbrauch, längere Lebensdauer von Anlagen.
- Compliance: Einhaltung relevanter Normen und Vorgaben (z. B. Hygiene- und Arbeitssicherheitsstandards).
Leistungen von Haustechnik²:
- Zustandsaufnahme mit Fotodokumentation und Endoskopie.
- Reinigung von Lüftungsanlagen, Küchenabluft, Ventilatoren, Wärmetauschern und Hauben inkl. Entfettung.
- Hygiene-Sanierung bei Biofilm inkl. Desinfektionsmassnahmen nach anerkannten Verfahren.
- Filtermanagement und Optimierung von Wartungsintervallen.
- Messung von Druckverlusten und Luftmengen zur Wirksamkeitskontrolle.
Empfohlene Intervalle:
- Küchenabluft: je nach Nutzung 3–12 Monate.
- Komfortlüftung/Büro: 1–3 Jahre (gemäss Nutzung, Filterqualität, Staublast).
- Hygienerelevante Bereiche: nach Risikoanalyse häufiger.